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IT-Innovationen: 3 Voraussetzungen für den Erfolg

alexa quinn
imperatives to drive innovation hero

Wenn Führungskräfte langsame Projekte und mangelnde Innovation beklagen, geben sie oft der IT die Schuld – ohne dabei die zugrunde liegenden Ursachen zu verstehen.

Tatsache ist: Je mehr innovative Technologien auf den Markt kommen, desto mehr traditionelle Ansätze für die Verwaltung des Softwareentwicklungslebenszyklus (SDLC) greifen zu kurz. Führungskräfte verlangen innovative Apps, die Prozesse digitalisieren, Kunden begeistern und mit generativer KI und cloudnativer Software Wettbewerber in den Schatten stellen. Auf der anderen Seite haben IT-Organisationen bereits mit einem immensen digitalen Backlog, wachsenden technischen Schulden, extrem komplexen IT-Landschaften und dem konstanten Mangel an Fachkräften zu kämpfen.

Wie kann sich die IT aus dieser Situation befreien, um die Entwicklung und Verwaltung von Software wieder nachhaltig zu gestalten? Wie kann die IT ihr Innovationspotenzial ausschöpfen und das Vertrauen der Führungskräfte zurückgewinnen? In diesem Blogbeitrag finden Sie Antworten auf diese Fragen.

Drei Herausforderungen, die die IT – und Innovation – zurückhalten

Es geht nicht nur Ihnen so – die App-Bereitstellung dauert in vielen Organisationen lange. Im State of Application Development Report 2023 von OutSystems berichten 58% der Unternehmen von einer langsameren App-Bereitstellung oder keinen spürbaren Verbesserungen bei der Geschwindigkeit der App-Bereitstellung im vergangenen Jahr. So ist es auch nicht verwunderlich, dass demselben Report zufolge 71% der Unternehmen mehr Zeit mit der Instandhaltung von Legacy-Applikationen als mit Innovationen verbringen. Schauen wir uns die Gründe dafür an.

1. Personelle Herausforderungen

Oft verlangsamen Menschen den Prozess der Applikationsentwicklung ganz ungewollt. Viele IT-Teams waren nicht in der Lage, sich von veralteten Wasserfallpraktiken abzuwenden und zu agilen, DevOps- oder DevSecOps-Ansätzen überzugehen. In der Regel lag dies an Zeitbeschränkungen, einer mangelnden Unterstützung durch Führungskräfte oder einer Abneigung gegenüber Veränderungen. Unterschiedliche Prioritäten können zu Frustration und Schuldzuweisungen führen – beispielsweise, wenn die IT-Abteilung es kaum schafft, ältere Applikationen funktionsfähig und sicher zu halten, während Führungskräfte schon neue Apps verlangen. Verschärft werden all diese Probleme noch durch die Schwierigkeit, die benötigten qualifizierten Entwickler einzustellen.

2. Zeitdiebe

Ineffiziente Prozesse kosten Zeit und verursachen Rückstände, die die IT belasten. Mit ineffizienten Tool-Stacks verschwenden Entwickler Zeit. Sie müssen Projekteinrichtungsprozesse replizieren, durch schlechte Dokumentation und Spaghetti-Code verursachte Fehler beheben, und die Infrastruktur verwalten – all dies noch zusätzlich zur traditionellen Programmierung. Ohne die Vorteile von Komponenten und vorgefertigten Vorlagen, KI-Unterstützung und Backend-Automatisierung bleibt die App-Entwicklung mühsam, langsam und hinter der Konkurrenz zurück.

3. Hohe Kosten

Kombiniert mit isolierten Legacy-Systemen und -Prozessen, treiben die ersten beiden Probleme die Kosten in die Höhe. Wenn Legacy-Systeme nicht modernisiert wurden, erfordern Projekte Anpassungen und die spezialisierten Fertigkeiten und Kenntnisse erfahrener – und gefragter – Entwickler. Und das sind nur die direkten Kosten. Darüber hinaus leiden Unternehmen auch unter den indirekten Kosten einer anhaltenden Ineffizienz, verpasster Chancen und Wettbewerbsvorteile sowie der Unfähigkeit, den Betrieb und die App-Entwicklung zu skalieren.

3 Wege, um die IT – und Innovation – voranzutreiben

Um dem Dilemma zu entkommen, das traditionelle Entwicklungs- und SDLC-Ansätze verursachen, müssen IT- und Digitalteams in der Lage sein:

  • hochgradig angepasste Apps in großem Maßstab zu erstellen.
  • wichtige Phasen des App-Lebenszyklus zu automatisieren.
  • Sicherheit, Stabilität und Performance auf Enterprise-Level zu bieten.

IT-Teams und ihre Geschäftskollegen brauchen bessere Möglichkeiten der Zusammenarbeit, um innovative Applikationen schneller bereitzustellen und zugleich produktiver, gemeinschaftlicher und fokussierter zu arbeiten.

All dies und noch mehr können Sie mit einem modernen Ansatz für die Applikationsentwicklung, wie z. B. über eine High-Performance Low-Code-Plattform erreichen. Im Folgenden zeigen wir, wie eine solche Plattform Unternehmen dabei hilft, drei Voraussetzungen für Innovationen zu erfüllen.

1. Bessere Entwicklung

Unternehmen müssen Geschwindigkeit und Qualität erreichen, um sichere, leistungsstarke Apps zu erstellen, die ein hervorragendes Benutzererlebnis bieten – für Mitarbeiter ebenso wie für Kunden. Eine High-Performance Low-Code-Plattform trägt durch folgende Eigenschaften dazu bei:

  • Eine visuelle Drag-and-Drop-Entwicklungsumgebung mit vorgefertigten UI-Pattern, Vorlagen und Codemodulen
  • Nicht-proprietäre Codeausgabe, die leicht zu verstehen und anzupassen ist, damit sowohl Junior-Entwickler als auch erfahrenere Entwickler ihre beste Arbeit leisten können
  • KI-gestützte Entwicklung , die Builds beschleunigt und verbessert
  • Eine moderne, teambasierte Umgebung, die das Hin und Her des traditionellen App-Entwicklungsprozesses eliminiert
  • Automatisierte Backend-Services, wie z. B. die Bereitstellung und Verwaltung von Microservices und Containern, um Entwicklern einen schnellen Einstieg zu ermöglichen

2. Bessere Verwaltung

Technischen Schulden blockieren die IT und verhindern, dass Software alle versprochenen Funktionen enthält. Sie zu reduzieren, ist entscheidend, um Zeit für Innovationen zu gewinnen. Dann gibt es noch die Verwaltung des Softwareentwicklungslebenszyklus, die ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringt. Eine Plattform wie OutSystems hilft dabei, diese Herausforderungen zu meistern. Dies ermöglichen Funktionen wie:

  • KI-gestützte Architektur-Governance und Leistungsüberwachung in Echtzeit
  • Automatisierte Auswirkungsanalysen, Abhängigkeitsprüfungen und Fehlerprüfungen
  • Eine Build-Umgebung für mehrere Entwickler mit Versionskontrolle, der richtigen Governance und Leitplanken
  • Rollenbasierte Genehmigung über Phasen und Ebenen der App-Pipeline hinweg
  • Umfassende Sicherheits-, Governance- und Compliance-Funktionen für Enterprise-Anforderungen

3. Bessere Weiterentwicklung

Ihr Unternehmen wird sich kontinuierlich weiterentwickeln – ebenso wie die Technologie, Ihre Wettbewerber und die Erwartungen Ihrer Kunden. Vor diesem Hintergrund muss Ihr IT-Team in der Lage sein, auch Ihre Apps weiterzuentwickeln und zu skalieren. Mit diesen Funktionen unterstützt OutSystems Sie bei der Umsetzung gegenwärtiger und zukünftiger Anforderungen:

  • Eine flexible und offene Umgebung mit einfach bedienbaren Integrationen von Drittanbietern, die auf dem neuesten Stand gehalten werden
  • Die Möglichkeit, mit einer vollständig automatisierten CI/CD-Pipeline zu iterieren und zu verbessern
  • Vertikale und horizontale Skalierbarkeit für komplexe, groß angelegte Kundenerlebnisse
  • Eine Roadmap, die neue Technologien wie generative KI, IoT und robotergestützte Prozessautomatisierung umfasst
  • Ein portables, flexibles Bereitstellungssystem, das in jeder Cloud und in jedem Rechenzentrum funktioniert
  • Immer aktuelle Sicherheits- und Compliance-Funktionen

Low-Code-Experten stellen Apps schneller und besser bereit

In dem bereits erwähnten Report prognostizieren zwei Drittel der Unternehmen, dass sie bis Ende 2024 den Großteil ihrer Apps mit einer modernen Low-Code-Plattform entwickeln werden. Dies deutet auf eine Dynamik hin, die durch Prognosen von Gartner gestützt wird. Gartner zufolge werden bis 2025 70% der von Unternehmen entwickelten neuen Applikationen Low-Code- oder No-Code-Technologien verwenden.* Das ergibt Sinn. Denn Low-Code ist dafür bekannt, die Geschwindigkeit der Applikationsbereitstellung zu erhöhen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie eine High-Performance Low-Code-Applikationsentwicklungsplattform die IT bei den erforderlichen Innovationen unterstützt, laden Sie unser E-Book herunter: Warum die IT mit Innovationen zu kämpfen hat – und wie sich das ändern lässt

*Gartner, Magic Quadrant for Enterprise Low-Code Application Platforms, Oleksandr Matvitskyy, Kimihiko Iijima, Mike West, Kyle Davis, Akash Jain, Paul Vincent, 17 October 2023

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Der Name des Reports wurde 2019 von „Magic Quadrant for Enterprise High-Productivity Platform as a Service“ zu „Magic Quadrant for Enterprise Low-Code Application Platforms“ geändert.